Trikuspidaklappenendokardiose/Trikuspidalinsuffizienz

Hierbei handelt es sich ätiologisch um die gleiche Erkrankung, welche die Mitralklappe befällt. Die pathologischen Auswirkungen einer Trikuspidalinsuffizienz unterscheiden sich jedoch von denen der Mitralinsuffizienz, insofern die Trikuspidalinsuffizienz zu einem Rechtsherzversagen führt. Das bedeutet, dass sich aufgrund der Klappenundichtigkeit Blut in den rechten Vorhof und von dort in Bauch- und Brusthöhle zurückstaut. Diese muss in vielen Fällen punktiert, also mit einer Spritze abgezogen werden. Um weitere Wasseransammlungen zu verhindern, muss dann zusätzlich ein Entwässerungsmedikament (Furosemid) verabreicht werden. Frühwarnsymptome für die Erkrankung sind ein dicker werdender Bauch aufgrund von Aszites oder seltener Atemnot infolge eines Thoraxerguss. Für weitere Informationen möchte ich Sie auf die Seite zur Mitralinsuffizienz verweisen, insofern Ätiologie und Therapie bis auf die oben erwähnten Unterschiede gleich sind.