Dog Dancing Musikalisches Teambuilding für Mensch und Hund

Dogdancing


In diesem Artikel möchten wir Ihnen Dogdancing vorstellen. Es handelt sich, wie der Name bereits verrät, um das Tanzen mit dem Hund und somit auch um eine Art Hundsport. Wie Sie wissen, finden wir von Kardiokonsult es sehr vorteilhaft, wenn Hundehalter sich eine Beschäftigung mit dem Hund suchen, die für Bewegung und gute Laune sorgt. Das ist gut für Körper und Seele beider Tanzpartner.

So kann man sich das Dog Dancing vorstellen

Wenn Sie sich im Internet Videos mit professionellem Dog Dancing ansehen, werden Sie wahrscheinlich absolut fasziniert sein. Die trainierten Hunde haben sichtlich Spaß am Tanzen, genauso wie die menschlichen Tänzer. Das Tanzen hat sich aus Heelwork, also Fersenarbeit entwickelt, bei der der Hund zahlreiche Kommandos sehr sauber und unverzüglich aufführt. Heelwork to Music, also die musikalisch begleitete Fersenarbeit ("Bei-Fuß-Gehen") ist die Grundlage für das Tanzen. Dazu kommen noch einige Tricks, die als tänzerische Elemente in die Choreographie mit eingebaut werden. Der Zuschauer bemerkt gar nicht, wie dem Hund Kommandos erteilt werden, sondern hat den Eindruck, der Hund würde tatsächlich tanzen.


Hinter dem Tanzen steckt eine Menge Konditionierung

Die Basis für das Dog Dancing ist zunächst die perfekte Mensch-Hund-Bindung und ein guter Grundgehorsam. Das sind Aufgaben, die jeder Halter eines Junghundes möglichst gut lösen sollte. Ein gut eingespieltes Team kann auf diese Weise zu einem prima Tanzpaar heranwachsen. Um den Grundstein dafür zu legen, wird oft das Klickertraining praktiziert. Mit Hilfe des Klickers können Hunde unzählige Kunststückchen lernen, sei es Rückwärtslaufen, Salto oder Handstand. Wichtig hierbei ist die ständige Wiederholung. Nur perfekt konditionierte Hunde führen beim Tanzen alle Übungen ohne Zeitverzögerung aus und sind so auf ihre Aufgaben fixiert, dass sie sich von anderen Reizen weder stressen noch ablenken lassen.


So wird das Klickern aufgebaut, um mit dem Hund tanzen zu können

Anfangs wird noch komplett ohne Musik gearbeitet. Das Klickertraining kann zu jedem Zeitpunkt begonnen werden. Das Timing ist das Wichtigste. Zuerst wird einfach nur geklickt und im selben Moment ein Leckerli gegeben, bis der Hund den Klick untrennbar mit der Belohnung in verknüpft. Dann wird geklickt, wenn der Hund zufällig eine erwünschte Verhaltensweise zeigt, zum Beispiel sich hinsetzt und aufmerksam ist. Hat er das gefühlte 100 Mal gemacht, setzt man dazu auch noch das akustische Signal "Sitz". Nach vielen Wiederholungen, möglichst in wechselnden Situationen und an unterschiedlichen Orten wird der Hund sich auf das Kommando "Sitz" ausnahmslos hinsetzen, weil in seinem Gehirn die Verknüpfung zwischen dem belohnenden Klicksignal und dem Befehl entstanden ist.


So bauen Sie eine Choreographie auf

Beherrscht Ihr Hund ein paar Kommandos, können Sie diese zu einem Tanz zusammenfügen. Hierbei ist Ihrer Phantasie keine Grenze gesetzt, Sie spielen einfach Ihre Musik und denken sich etwas dazu aus. Spielen Sie die Tanzmusik anfangs leise und geben Sie sich Zeit. Sie selbst müssen Ihre Schritte koordinieren und dem Hund klare Kommandos geben. Das erfordert viel Übung. Ihr Hund wird es Ihnen aber danken und die Kopfarbeit genießen. Vielleicht bietet die Hundeschule in Ihrer Nähe auch einen Kurs an?

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